Jahreshauptversammlung 2014 | Drucken |  E-Mail

Die neugewählte Vorstandschaft der UW-Siegsdorf:  v.l. Bürgermeister Thomas Kamm, 1. Kassenprüfer Reinhard Helminger, Schriftführerin Stephanie Buchner, 1. Vorstand Alexander Klammer, 2. Vorstand Martin Maier und 2. Kassenprüferin Maria Maier. (nicht im Bild: Kassier Horst Hofmann)Alexander Klammer als Vorstand bestätigt – Antrag auf Sperrung des Durchgangsschwerlastverkehrs durch Siegsdorf.

Unter dem Zeichen von Neuwahlen stand die jüngste Jahreshauptversammlung der UW Siegsdorf. Alexander Klammer wurde als Vorstand erneut für 2 Jahre einstimmig wiedergewählt. Auch der 2.Vorstand und zugleich 3. Bürgermeister Martin Maier, der Kassier Horst Hofmann und 1. Kassenprüfer Reinhard Helminger wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neue Schriftführerin ist die Gemeinderätin Stephanie Buchner und als 2. Kassenprüfer bestimmte die Versammlung ebenfalls einstimmig Maria Maier.

In seinem Jahresbericht ging 1. Vorstand Klammer auf die Schwerpunkte der Arbeit in der UW des laufenden Jahres ein. Insbesondere für das enorme Engagement und Mitarbeit aller für die Kommunalwahlen 2014 galt sein besonderer Dank. „Mit dem Ausgang der Wahlen können wir mehr als zufrieden sein“ führte Klammer aus. Die UW-Siegsdorf konnte die meisten Stimmen der Gemeindebürger verbuchen. Man sei stolz darauf wieder sieben Gemeinderäte für das Gremium zu stellen. Auch die Wiederwahl des Bürgermeisters Thomas Kamm zeige, dass die Gemeindearbeit der letzten Jahre auch vom Bürger honoriert wurde.

Bürgermeister Thomas Kamm beleuchtet in seiner Rede die laufenden und vergangenen Themen des Gemeinderates. Auch er dankte den Mitgliedern für die großartige Unterstützung bei den Kommunalwahlen. Kamm erläuterte den aktuellen Stand der Erweiterung der Grund- und Mittelschule Siegsdorf, die absolut im Zeitplan liegt. Insgesamt muss der Mittelschulverbund nach Abzug der Förderung 2 Millionen Euro aufwenden, der Teil der Gemeinde liegt bei 1,3 Millionen. Der Ausbau der Schule sei notwendig geworden, da die Schülerzahlen durch die Einrichtung des M-Zuges von 375 auf mittlerweile 520 gestiegen sind. Weitere Themenschwerpunkte waren der Umbau des Feuerwehrhauses in Hammer, der Kauf von zwei VW-Bussen, die von den Siegsdorfer Vereinen genützt werden können. Ferner ging Kamm auf die 14. Änderung im Flächennutzungsplan, die Sanierung von Straßen und Wegen für die jährlich 250.000,- aus dem Haushalt zur Verfügung stehen, ebenso der weiteren Sanierung der Kanal- und Wasserleitungen mit einem jährlichen Budget von 350.000,- € und der Neubau des Kindergarten St. Marien /St. Josef ein.

Gemeinderat Stefan Eisenbichler erläuterte als Planer der neu sanierten Rathaustreppe nochmals die Eckpunkte dieser Baumaßnahme. Der Bau lag, anders wie es manche Geschäftsleute und Bürger auffassten, genau im zeitlichen Rahmen. Dies lag vor allem daran, dass viele ortsnahe Firmen an den verschiedenen Gewerken beteiligt waren. Gemeinderätin Stefanie Buchner, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus wohnt, merkte an, dass sich durch die notwendige einseitige Sperrung des „Pfarrerberges“ ein positiver Effekt ergab. So war deutlich zu spüren, dass sich der Durchgangsschwerlastverkehr nicht mehr durch den Dorfkern quälte. In einer regen Diskussion einigte man sich, dass die Gemeinde nun eine Sperre für den Ortskern für den Schwerlastdurchgangsverkehr über 7,5 Tonnen veranlassen solle. Da im Gemeinderat in der Vergangenheit mehrmals über dieses Thema diskutiert wurde und auch im Gremium die vorwiegende Meinung herrscht, dass solch eine Sperrung sinnvoll und vor allem für die Bevölkerung eine enorme Entlastung darstellt, wurde aus der Versammlung angeregt, dazu seitens der UW-Fraktion ein Antrag zu stellen. Der Gemeinderat wird in einer seiner nächsten Sitzungen dieses Thema dann ausführlich beraten und die genauen Punkte der Sperrung für den Schwerlastdurchgangsverkehr festlegen.

Dies ist ein wesentlicher Schritt für einen attraktiveren Ortskern in Siegsdorf